Auswahl von Ereignissen
Ereignisse
Ein ca. 10 t schwerer Felsblock durchschlägt in Neustift im Stubaital zwei massive Steinschlagschutzzäune und prallt anschließend in die Fassadenwand eines Wohnhauses. Der Bewohner hört ein seltsames Geräusch, sieht den heranstürzenden Felsblock und kann sich durch einen Sprung auf die andere Seite des Zimmers gerade noch retten.
Wieder gerät durch plötzliche Bodenverflüssigung eine Bodenscholle aus Quicktonen mit einer Fläche von 700 x 300 mitsamt Wohnhäusern im südnorwegischen Ask in Bewegung und gleitet bis zu 2 km talwärts.
Auf einer Breite und Höhe von je 50 m brechen Felsmassen aus der Steilböschung der beliebten Badebucht Playa Argaga ab und verschütten die Zufahrtstraße. Durch das vorherige Ankündigen mit kleineren Steinschlägen können sämtliche Touristen rechtzeitig fliehen.
Vermutlich durch die Auswirkungen von über Bäumen in das Wurzelwerk übertragene Windlasten wird ein Abbruch einer 50 m breiten und 20 m hohen Lockergesteinsscholle verursacht. Der Strand und der auf der Kliffkante verlaufende Wanderweg werden gesperrt.
durch zunehmenden Wurzeldruck löst sich ein 3,5 t schwerer Sandsteinblock und stürzt aus 22 m auf die Autobahn, ein Pkw rast in den Felssturzblock und geht in Flammen auf, der Fahrer verstirbt, A 81 bei Villingen-Schwenningen, Baden-Württemberg
Evakuierung von 70 Anwohnern aus ihren Wohnhäusern nach Entdeckung zweier vom Felsverband weitgehend abgetrennter Granitquader, erst im März war ein ähnlich großer Granitblock in einem Privatgarten aufgeprallt, Geschwend bei Todtnau (Schwarzwald), Baden-Württemberg
Erdrutsch nach heftigen Regenfällen an einem instabilen Hang zerstört Wohnhäuser, mindestens 30 Todesopfer, Bafoussam, Kamerun
auf der ICE-Strecke Berlin – NRW verschüttet ein Hangrutsch bei Wuppertal die Gleise, es kommt zu massiven Störungen im Nah- und Fernverkehr durch wochenlange Sperrung eines Gleises, Nordrhein-Westfalen
vom Gipfel des Hochvogels drohen 260.000 m³ Gesteinsmassen abzubrechen, mehrere Spalten weiten sich bis 3 m auf, die das Ereignis ankündigen, Wanderwege im gefährdeten Gebiet werden bis auf Weiteres gesperrt, Allgäuer Alpen (Bayern)
Schlammlawinen schneiden nach schweren Unwettern Teile des Glemmtals ab, im Talschluss sitzen bis zu 300 Menschen fest, Pinzgau, Österreich